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Leopardgecko-Zucht

Einleitung

Das Verbreitungsgebiet der von uns gehaltenen und gepflegten Art ( Eublepharis macularius )erstreckt sich über Afghanistan, Pakistan und Indien.

In den o.g. Gebieten bewohnt er die steppenartigen, leicht felsigen Gegenden. Reine Sandflächen meidet er, da er dort ohnehin keine Eiablagehöhlen ablegen könnte. Weiterhin fehlen ihm die verbreiterten Zehen, die ihn wie ein

Schneeschuh vor dem Einsinken bewahren würden. Ein kleiner Einblick in die stammesgeschichtliche Herkunft und das Verbreitungsgebiet sollen dazu beitragen, die Haltungsbedingungen zu optimieren und damit zu einer artgerechten Haltung beizutragen. Der Leopardgecko ( Eublepharis macularius ) gehört zu den Lidgeckos. Diese verfügen über die Fähigkeit, ihre Augenlider zu schliessen. Wobei das obere Lid fest verwachsen ist und das untere dagegen beweglich ist. Zu beobachten ist diese besonders gut, wenn der Gecko kurz vor dem Ergreifen der Beute ist. Dieses dient ihm zum Schutz der Augen. Charakteristisch auch das Aufrichten des Schwanzes mit kreisenden Bewegungen vor dem Zugriff auf die Beute. Andere Geckoarten besitzen eine Hornschicht über dem Auge, die diese Schutzfunktion übernimmt. Der Leopardgecko ist in dieser Hinsicht nicht etwa anderen Arten etwas voraus, sondern schlicht und ergreifend in der Evolution stehengeblieben. Weiter fehlt ihm im Vergleich mit anderen Geckoarten die so bekannten verbreiterten Zehen, die mit Haftlamellen versehen sind, die ihnen das berühmte  “ an Wänden laufen “ ermöglichen und dieses sogar kopfüber. Ihm aber völlig egal. Für sein Biotop ist der Leopardgecko hervorragend ausgerüstet. Er besitzt schmale Zehen mit jeweils einer durchsichtigen Kralle am Ende, mit denen er ausgezeichnet klettern und graben kann. Diese Möglichkeit sollte ihm bei der Terrarienhaltung auch eingeräumt werden. Diese schaffen wir ihm durch das Einbringen von bekletterbaren Felsaufbauten sowie durch grabfähige Bodensubstrat. Leopardgeckos sind auch nicht in der Lage wie ihre stimmgewaltigen, größeren Arten verständigungslaute zu übermitteln. Lediglich Jungtiere und in manchen Situationen auch erwachsenen Tiere geben bei Unmut krächzende, kreischende Laute ab. der Leopardgecko ist dämmerungs- bzw. nachtaktiv, welches ihm den Vorteil bringt, in den kargen und übersichtlichen Landstrichen der Steppe Opfer von Bussarden und anderen Tagesgreifen zu werden. Er verfgügt er auch hier über einen kleinen  Trick, der es ihm ermöglicht aus dieser brenzligen Situation zu entkommen. Bei akuter Gefahr wirft der Leopardgecko automatisch seinen Schwanz ab, der an mehreren Stellen mit Soll-Bruchstellen versehen ist. Dieser zappelt dann sehr heftig am Boden und erhält die Aufmerksamkeit des Angreifers / Fressfeindes. Diesen Moment nutzt er zur Flucht. das Ganze wird als Autotomie bezeichnet. Der Schwanz wächst nach. Allerdings ist er bezüglich Form , Farbe und Hautbeschaffenheit etwas anders. Für die nächtliche Jagd ist der Leopardgecko mit einer sog. Spaltpupille ausgestattet. Diese wird je nach Lichtintensität entweder geschlossen oder bei fehlendem Licht ganz geöffnet, um das vorhandene Restlicht zu nutzen. genau nach diesem Prinzip funktionieren teuerste Nachtsichtgeräte.

ein Besuch lohnt sich...