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Das Terrarium: Beim Terrarium hat man sehr viele Möglichkeiten, das für sich beste herauszusuchen. Es gibt Terrarien aus Glas, Kunstoff und Holz. Ich persönnlich gebe den Terrarien aus Glas den Vorrang. Sie sind von allen am besten zu reinigen und mit dem Einbau von Rükwänden und der Gleichen gibt es auch keine Probleme.
Die Terrariengrössee: Die Grösse des Terrariums hängt von der Zahl der zu pflegenden Tiere und vom Geldbeutel ab. Wobei ich hier bemerken möchte, wenn ich nicht das Geld für ein grosses Terrarium habe, um fünf Tiere unterzubringen, dann sollte ich mir nur drei Tiere halten. Das Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Gibt eine Formel zur Berechnung der Grundfläche von Terrarien zur Pflege von Leopardgeckos an. Demnach soll die Terrariengrösse für ein Paar Leopardgeckos 4 x 3 x 2 multipliziert mit der Kopf- Rumpflänge von 150 mm werden, also muss das Terrarium eine Grösse von 600 x 450 x 300 haben. Ich persönlich würde für grosse Leos nie ein Terrarium unter 800 x 500 x 500 verwenden. Für Jungtiere darf bzw. muss es etwas kleiner, d.h. der Körpergröße angepasst sein.
Die Belüftung: Ein wichtiger Punkt beim Terrarium ist die Belüftung. Dieser Punkt wird aber immer wieder unterschätzt. Eine Lüftungsfläche sollte immer im oberen und im unteren Teil des Terrariums sein. So wird ein guter Luftaustausch garantiert. Da Warme Luft die Eigenschaft besitzt nach oben zu strömen, zieht sie frische Luft von unten nach. Wenn wir dieses nicht beachten, kann es zu Krankheiten und einem schlechten Allgemeinzustand der Tiere kommen. Ein Luftaustausch im Terrarium muss immer gewährleistet sein. Mann stelle sich vor, wir würden in einem schlecht gelüfteten Raum sitzen, dieses würde uns auch nicht gefallen.
Die Beleuchtung: Die Beleuchtung spielt auch bei Leopardgeckos eine grosse Rolle, obwohl sie zu den dämmerungs- bzw. nachtaktiven Arten gehören. Auch sie benötigen einen zeitlichen Ablauf von Tag und Nacht, den wir durch künstliches Licht ersetzen müssen. Dieses geschieht durch den Einbau von elektrischem Licht in Form von Leuchtstoffröhren, Glühlampen und Reflektor Lampen jeglicher Art. Ratsam ist es, den Typ zu wählen, der den Bedürfnissen entspricht. Auch als dämmerungs- bzw. nachtaktive Art, benötigen Leopardgeckos UV-Licht. Zum einen trägt es zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Zum anderen unterstützt es die Umsetzung des so lebenswichtigen Vitamins D 3. Gerade Jungtiere sollten regelmässig UV-Licht erhalten. Bewährt haben sich die in Terrarien Fachgeschäften gängigen UV Lampen und Röhren. Aber auch sog. HQL Lampen, die ich bevorzuge, sowie der Ultra Vita Lux Strahler der Fa. Osram, der ebenfalls in meiner Zucht seinen Platz hat. Die Lichtdauer sollte ähnlich wie in der Natur sein. Ich habe bei meinen Leos im Sommer die Beleuchtung 14 Stunden und im Winter 8 Stunden im Betrieb. Ausnahme bildet hier die Winterruhe. Meine Terrarien sind mit jeweils einer Leuchtstoffröhre und einem Spotsrahler ausgestattet, die über eine Zeitschaltuhr so gesteuert sind, dass sie nacheinander abschalten und den Leos so einige Zeit zur Verfügung steht, sich an die veränderten Lichtverhältnisse anzupassen. ( Spaltpupille )
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